Lassen Sie sich beim Üben eines fiktiven Verkaufsgesprächs filmen. Sie werden erstaunt sein, was Ihre Gestik und Körperhaltung aussagen.
Übertreiben Sie Ihre Gestiken nicht! Reden Sie nicht mit Händen und Füßen. Das verwirrt und nervt den potentiellen Käufer.
Verwenden Sie am besten keine “unsicheren” Worte wie: Vielleicht, eigentlich, usw. Damit zeigen Sie eine gewisse Unsicherheit und Schwäche.
Eine geschickte, intelligente Wortwahl ist Gold wert. Vermeiden Sie daher beim Dialog mit dem Kunden unbedingt Befehle wie: “Sie müssen…”.
Sehr wichtig ist, Konjunktive in Tatsachen-Sätzen zu vermeiden, wie beispielsweise: “Die Waschmaschine könnte energiesparend sein.” Ersetzen Sie “könnte” mit “ist”.
Der Verkäufer berät den Kunden falsch, um einen schnellen Verkauf zu tätigen. Die Folge ist ein verärgerter Kunde, der ausbleibt.
Vermeiden Sie unbedingt plumpe, verletzende Kommentare: “Die Farbe Rosa steht Ihnen nicht!” Versuchen Sie eher einfühlsam und hilfsbereit zu sein.
Verzichten Sie auf die alte Masche, dass Sie sich auch den gleichen Pullover gekauft hätten. Das wirkt oft unglaubwürdig.
Lassen Sie sich von einem aggressiven Käufer nicht aus der Bahn bringen. Manche Kunden machen sich einen Sport daraus.
Machen Sie sich schon vor Arbeitsbeginn klar, dass Sie für die Kunden da sind und geben Sie stets Ihr Bestes.
Antworten Sie nicht Ihrer Kundin lauthals: “Nein, Ihre Größe führen wir hier leider nicht. Wir haben nur bis Größe 42.”
Reißen Sie nicht ungeduldig und hektisch den Vorhang der Umkleidekabine auf. Das könnte den Kunden zutiefst schockieren und verärgern.
Entschließt sich die Kundin beispielsweise für einen Hosenanzug, dann bieten Sie gleich unaufdringlich die passenden Assessoires dazu an.
Geben Sie dem Kunden nach dem Kauf gleich Ihre Businesskarte mit, damit er das nächste Mal gleich zu Ihnen kommt.
Helfen Sie dem Kunden bei der Organisation seiner Einkäufe und bieten Sie Alternativen an. Er wird gerne wiederkommen.
Entlasten Sie den Kunden. Nehmen Sie ihm die gewählten Waren ab und tragen Sie sie an den Verkaufstisch.
Bieten Sie dem Kunden auch günstige Alternativen an oder billige Komplettpakete. Weisen Sie Ihn auch auf aktuelle Sonderangebote hin.
Gewähren Sie einem guten, treuen Kunden ruhig mal außerordentlich einen 10% Rabatt. Er wird sich sehr darüber freuen.
“Pampern” Sie den Kunden mit Aufmerksamkeit und Höflichkeit, aber schleimen Sie nicht. Der Kunde fühlt sich gleich viel wohler.
Stellen Sie sich am besten in sichtbare Distanz, damit der Kunde schnell bei aufkommenden Fragen auf Sie zurückgreifen kann.
Ganz schlimm ist es, wenn der Verkäufer nur den Ehemann in das Verkaufsgespräch einbezieht und dessen Frau dabei ignoriert.
Führen Sie geduldig ein Gerät vor und gehen dabei auf Fragen des Kunden ein. Heben Sie deutlich die Vorteile hervor.
Besonders in Modegeschäften wirkt ein kleiner Cappuccino Wunder. Der Kunde taut schnell auf und verbringt mehr Zeit im Geschäft.
Attraktionen und Neuigkeiten beleben meist das Geschäft. Sorgen Sie dafür, dass Sie diese regelmäßig in Ihrem Geschäft anbieten können.
Ein lustloser, schlaffer und wenig motivierter Verkäufer mit negativer Ausstrahlung wird Schwierigkeiten haben, Kunden zu gewinnen und Verkäufe abzuschließen.
Gemeinsamkeiten verbinden. Wenn der Kunde freimütig von seinem letzten Spanienurlaub erzählt, fügen Sie ruhig Ihre eigenen Erfahrungen mit dazu.
Bedanken Sie sich immer, wenn der Kunde Ihnen das Geld aushändigt. Damit drücken Sie auch eine gewisse Wertschätzung aus.
Bringen Sie sich mit Ihrem Unternehmen in die örtliche Presse. Stellen Sie sicher, dass auch Ihre Kunden davon erfahren.
Versuchen Sie unbedingt, den Kunden dauerhaft an sich zu binden. Am besten geschieht dies durch Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Professionalität.
Eine sehr wirkungsvolle und beliebte Kampagne ist die schriftliche Einladung des Kunden zum Sektempfang und Vorstellung einer neuen Kollektion.